Hautmedizin Saar

Leistungsspektrum

Mit geschultem Blick untersuchen wir Ihre Haut und sorgen für Klarheit, wenn Sie z.B. eine Veränderung beobachtet haben, die Sie verunsichert. Nötig dafür ist eine individuelle und möglichst genaue Diagnostik, denn nur so können wir eine adäquate Therapie vorschlagen, die Ihnen langfristig hilft.

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Hier finden Sie weitere Informationen zu den verschiedenen Erkrankungen und deren Behandlungsoptionen

Allergien sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet. Dabei reagiert das Immunsystem mit einer Abwehrreaktion gegen an sich unbedenkliche Substanzen. Diese können u.a. Pollen, Nahrungsmittel(bestandteile) und Arzneimittel oder auch Hautkontakt und Dämpfe sein, die zu spürbaren und mitunter sichtbaren Reaktionen der Haut führen. In unserer Praxis führen wir standardisierte Testverfahren zur exakten Abklärung durch. So bieten wir z.B. Hyposensibilisierungen an, beraten zu möglichen Vermeidungsstrategien und helfen selbstverständlich auch bei akutem Befund.

Die individuelle Hautkrebsvorsorge ist eine Früherkennungsuntersuchung, die seit Jahren als wichtige Gesundheitsvorsorge empfohlen wird. Die Untersuchung umfasst eine gründliche Inspektion der gesamten Hautoberfläche sowie eine Mikroskopie verdächtiger Hautveränderungen und Muttermale, eine Beratung zur Selbsterkennung und Vorbeugung von Hautkrebs wie bspw. auch die Beratung über Lichtschutz. Für eine erweiterte und präzisere Vorsorgeuntersuchung der Haut bieten wir die computergestützte Analyse und digitale Archivierung Ihrer Pigmentmale als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) an. So lassen sich dynamische Veränderungen von Pigmentmalen zuverlässig erkennen.

Falls Veränderungen vorhanden sind, unterscheidet sich die adäquate Hautkrebsbehandlung je nach Art dieser Veränderung. Sollte eine operative Entfernung der Hautveränderung nötig sein, können wir dies oftmals ambulant durchführen. Es gibt jedoch auch Befunde, die nicht operativ  behandelt werden müssen, aber z.B. durch wirkungsvolle Alternativen wie z.B. eine immunstimulierende oder eine photodynamische Behandlung oder auch Lasertherapie therapiert werden können.

Die Schuppenflechte ist eine chronische, entzündliche, nicht-ansteckende Hautkrankheit mit starker Hautschuppung und einem schubweisen Verlauf. Die Haut weist stark gerötete, abgegrenzte Areale und silbrige Schuppen auf. Der Juckreiz ist mitunter sehr stark. Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, ist eine Autoimmunerkrankung der Haut. Die Immunzellen reagieren bei einem Psoriasis-Schub ähnlich wie bei einer Verletzung der Haut: Sie lösen Entzündungsreaktionen aus und beschleunigen Hauterneuerungsprozesse. In deren Folge bilden sich ständig neue Hautzellen. Neben einer genetischen Veranlagung sind Stress, hormonelle Umstellung, Hautreizungen, Infektionen und Hautschäden als Auslöser bzw. Trigger bekannt.

Die Therapie erfolgt, je nach Schwere der Erkrankung, mit entzündungshemmenden Cremes und Salben, verschiedenen Immunmodulatoren und einem bewussten Angehen von Auslösern mittels bspw. Ernährungsanpassung und Entspannungstechniken. In vielen Fällen reichen jedoch lokale Maßnahmen und Lifestyle-Änderungen nicht aus und man muss mit Tabletten oder auch Spritzen behandeln.

Welches Verfahren für Sie das geeignetste ist, würden wir gerne in einem persönlichen Gespräch mit auf Ihren Befund angepassten Vorschlägen erörtern.

Dr. med. Sebastian Zimmer hat während seiner Tätigkeit an der Universitätshautklinik Mainz maßgeblich zu den Entwicklungen der neusten systemischen Psoriasis-Therapien beigetragen und zahlreiche Patienten mit schwerster Schuppenflechte nach neustem Therapiestandard behandelt. Er verfügt über das DDA-Zertifikat Psoriasis. (Weitere Informationen unter: https://www.akademie-dda.de/ )

Bitte laden Sie den folgenden Fragebogen herunter und schicken Sie ihn vor der Behandlung ausgefüllt per E-Mail oder Fax: Fragebogen

Weitere Informationen zu unseren Studien finden Sie unter
https://science.hautmedizin-saar.de/

Weiterführende Informationen finden Sie auch unter:
https://psoriasis.bitteberuehren.de/

Akne inversa (Ai), auch Hidradenitis suppurativa genannt, beschreibt eine chronische, entzündliche Erkrankung der Haut. Sie tritt meist in den großen Hautfalten auf. Betroffene leiden unter wiederkehrenden, entzündlichen Knoten und/oder Abszessen in Arealen wie den Achseln, den Leisten und dem Genitalbereich oder unter der Brust. Diese Entzündungen können auch Gänge in der Haut bilden – so genannte Fisteln. Das betroffene Gewebe ist geschwollen und kann gerötet oder bläulich verfärbt sein und verursacht mitunter extrem starke Schmerzen. Keine andere Hauterkrankung schränkt die Lebensqualität so stark ein wie die Akne inversa.*

Die genaue Ursache der Akne inversa ist weiterhin unbekannt. Man beobachtet einen Verschluss der Terminalhaarfollikel durch übermäßige Verhornung der Haut. In dessen Folge kommt es zu einer Entzündung und bakteriellen Besiedlung dieser (Talg-)Einschlüsse, wobei sich sowohl die Entzündungsreaktion als auch das Ausmaß des Verschlusses stark unterschieden können. Neben entzündlichen Knoten, Abszessen und Fisteln, neigt die betroffene Haut häufig zu vermehrten Talgeinschlüssen.

Die Akne inversa Ai wird in 3 Schweregrade klassifiziert (genannt Hurley Grad 1, 2, und 3) und verläuft oft progressiv, d.h. unbehandelt schreitet die Erkrankung oft fort, die Symptome verschlimmern sich und treten immer häufiger auf.  Daher ist eine dauerhafte ärztliche Begleitung für Akne inversa-Betroffene oft unerlässlich.

Je früher erkannt, desto höher die Wahrscheinlichkeit auf einen Therapieerfolg

Die Möglichkeiten der Behandlung der Akne inversa waren bis vor kurzem sehr begrenzt. Mittlerweile gibt es neben der oft unerwünschten operativen Entfernung des betroffenen Areals auch konservative Möglichkeiten der Behandlung der Symptome, die bei rechtzeitiger Anwendung ein Fortschreiten der Erkrankung verhindern können und eine wesentliche Steigerung der Lebensqualität herstellen können. Dies sind neben topischen Mitteln (Cremes und Lösungen zum Auftragen), orale Antibiotika, Immunmodulatoren und physikalische Therapie mit Licht und Radiofrequenz. Krankheitsverstärkende Faktoren sollten beachtet und angesprochen werden.

Haben Sie wiederkehrend mit Abszessen oder Entzündungen in Arealen wie den Achseln, den Leisten, der Genitalgegend oder unter den Brüsten zu tun? Dann haben Sie vielleicht Akne inversa! 

Dr. med. Sophia Zimmer baute die Akne inversa Sprechstunde der Hautklinik Mainz auf, betreute betroffene Patienten und arbeitete (damals unter ihrem Mädchennamen Sophia Wilden) maßgeblich an der NICE-Studie  unter Leitung der jetzigen Direktorin der Dermatologie der Uniklinik Köln, Prof. von Stebut-Borschitz, mit. Aus dieser Studie erwuchs eine physikalische Therapieoption zur Behandlung der Akne inversa mit intensiv gepulstem Licht und Radiofrequenz (LAight®). Dr. med. Sophia Zimmer wirkte auch an der Validierung eines internationalen Scores zur Bestimmung der Schwere dieser in ihren Ausprägungsformen mannigfaltigen Erkrankung mit. Diese hohe Expertise in der Therapie der Akne inversa führte auch zu ihrem Engagement im Innovationsfonds-Projekt EsmAiL zur Versorgung von Patienten mit Akne inversa.

Als nun niedergelassene Experten für Akne inversa betreuen wir Betroffene aus Merzig, dem Saarland und Umgebung ambulant, einfühlsam und verständnisvoll.

* S1-Leitlinie zur Therapie der Hidradenitis suppurativa/Acne inversa.

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Neurodermitis, auch als Atopische Dermatitis (AD) bekannt, ist eine chronische oder chronisch wiederkehrende, nicht ansteckende Hauterkrankung, die auf genetische Veranlagungen zurückzuführen ist. Sie kann in jedem Lebensalter auftreten, von den ersten Lebensmonaten eines Neugeborenen bis ins hohe Alter. Die Grundlage der Neurodermitis ist eine Atopie, also eine angeborene Neigung zu Überempfindlichkeits- oder allergischen Reaktionen gegenüber normalerweise harmlosen Substanzen aus der Umwelt!

Atopische Dermatitis ist insbesondere im Säuglings- und Kleinkindalter weit verbreitet. Epidemiologische Daten zeigen, dass fast ein Viertel der Kinder in dieser Altersphase betroffen ist. Mit zunehmendem Alter lässt die Hautentzündung oft nach, dennoch leiden etwa 8 % der Schulkinder und Jugendlichen weiterhin unter dieser belastenden Hauterkrankung.

Das Erscheinungsbild und die Lokalisation der Hautveränderungen variieren je nach Alter. Ein Hauptsymptom der Neurodermitis ist neben einer trockenen Haut, die auf eine gestörte Hautbarriere hinweist, vor allem der quälende Juckreiz. Diese Barrierestörung und der daraus resultierende Juckreiz führen häufig zu Kratzverletzungen, die Infektionen mit Bakterien, Viren und Pilzen begünstigen.

Die Basistherapie, welche einen Erkrankungsschub verhindern kann, stellt daher die tägliche Hauptpflege mit glycerinreichen Lotionen oder Cremes dar. Mittlerweile gibt es in den Apotheken auch sogenannte „Akut-Pflege“-Produkte, die bei den ersten Anzeichen einer Ekzembildung einen starken Schub verhindern können.

 

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Nesselsucht, auch bekannt als Urtikaria, äußert sich durch plötzlich auftretende Hautrötungen und Schwellungen, begleitet von starkem Juckreiz. Oftmals sind auch entstellende Schwellungen im Bereich der Augenlider und Lippen zu beobachten, die meist unvermittelt abends oder nachts auftreten. Die Diagnose lässt sich oft schon durch einen Blick auf die Haut und die passende Anamnese stellen, da es sich um eine weit verbreitete Erkrankung handelt: Jeder Fünfte erleidet im Laufe seines Lebens mindestens einmal eine akute Urtikaria.

Obwohl schnell der Verdacht auf eine Allergie fällt, stellt sich dies in den meisten Fällen als unzutreffend heraus. Die eigentliche Ursache ist häufig eine Irritation und Aktivierung des Immunsystems. Daher tritt diese stark juckende Hautreaktion oft nach einer Infektion auf, besonders bei Kindern, und klingt meist nach einer kurzen Tablettenbehandlung mit Antihistaminika von selbst ab.

Doch leider gibt es hiervon auch Ausnahmen. Wenn eine Nesselsucht nicht ausreichend auf Antihistaminika anspricht und länger als sechs Wochen anhält, spricht man von einer chronischen spontanen Urtikaria (csU). Erst in diesem Stadium sind weiterführende Untersuchungen sinnvoll, etwa um Infektionsherde oder andere Auslöser wie Kälte, Wärme oder Druck auszuschließen. Selten können auch Nahrungsmittelunverträglichkeiten eine Rolle spielen, jedoch handelt es sich dabei nicht um Allergien.

Für Betroffene einer chronischen Nesselsucht gibt es den Urtikaria-Control-Test (UCT), mit dem die Effektivität der aktuellen Therapie überprüft werden kann. Der Test umfasst vier Fragen, die je nach Schwere der Symptome bewertet werden. Die Punkte reichen von 0 bei starker Beeinträchtigung bis 4 bei völliger Beschwerdefreiheit, sodass ein Gesamtscore von 0 bis 16 Punkten möglich ist. Ein Score von 12 oder mehr Punkten deutet auf eine gut wirksame Behandlung hin, während bei einem Wert von 0 bis 11 Punkten die Therapie möglicherweise angepasst werden sollte.

Weitere Informationen zu unseren Studien finden Sie unter

https://science.hautmedizin-saar.de/

Weitere Informationen finden Sie auch unter:

https://urtikaria.net

In unserer Praxis haben wir uns auf einen integrativen Ansatz spezialisiert und bieten im Rahmen der medizinischen Kosmetik gezielte Behandlungen an, die Ihre reguläre Therapie optimal ergänzen. Ziel ist es, nachhaltige und sichtbare Therapieerfolge zu erzielen.

Unser Spektrum an dermatologisch-kosmetischen Behandlungen umfasst modernste Verfahren. Hierzu zählen die Ultraschallbehandlung und die Mikrodermabrasion zur gezielten Hauterneuerung sowie spezialisierte Fruchtsäurebehandlungen. Ergänzend setzen wir das Needling ein. Im Bereich der minimalinvasiven Ästhetik bieten wir Behandlungen mit Hyaluronsäurefillern und Botulinumtoxin an, um Falten gezielt zu behandeln. Das Fadenlifting ergänzt unser Angebot zur Gewebestraffung. Zudem behandeln wir Hyperhidrose (starkes Schwitzen) mit Botulinumtoxin. Unser Portfolio wird durch gezielte Detox-Anwendungen und die dauerhafte Haarentfernung abgerundet.